Viel erreicht



Mehr Platz für gute Bildung
Bildung war der größte Schwerpunkt unserer Investitionen. Rund 119 Millionen Euro sind seit 2021 in den Schulbau geflossen oder dafür auf den Weg gebracht worden.
Die neue Grundschule Mühlenfeld in Harenberg ist eröffnet. Die Grundschule An den Grachten in Seelze-Süd startet zum neuen Schuljahr. Am Georg-Büchner-Gymnasium und an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule sind moderne neue Gebäude entstanden. An der Regenbogenschule wurden eine neue Mensa und zusätzliche Räume geschaffen. Auch die Erweiterungen der Grundschulen in Dedensen und Lohnde sind vorbereitet.
Alle Grundschulen wurden mit digitalen Tafeln ausgestattet. Gleichzeitig haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Seelze den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht nur schrittweise, sondern an allen sechs Grundschulstandorten für alle Jahrgänge erfüllen kann.
Auch bei der frühkindlichen Bildung geht es voran: Die Kita Mühlenfeld in Harenberg ist eröffnet, eine neue Kita in Kirchwehren folgt und in Letter wird ein weiterer Neubau vorbereitet. Die Familienzentren bieten Eltern und Kindern Beratung, Begegnung und Unterstützung im Alltag.


Wohnungsbau wieder auf Kurs gebracht
In Gümmer-West drohte das Wohnungsbauprojekt nach der Insolvenz des Investors zu scheitern. Wir haben als Stadt dort eingegriffen, mit der Erschließung des Gebiets Verantwortung übernommen und mitgeholfen, das Vorhaben neu aufzustellen.
Damit dort Wohnraum entstehen kann, wo ansonsten auf Jahre Stillstand gedroht hätte.
Auch in Seelze, Seelze-Süd, Lohnde und Velber treiben wir neue Wohn- und Gewerbeflächen voran. Dabei geht es nicht um Wachstum um jeden Preis, sondern um bezahlbaren Wohnraum, eine passende Infrastruktur und eine verantwortungsvolle Entwicklung unserer Stadt.


Mehr Sicherheit für Seelze
Wir haben in neue Fahrzeuge und zusätzliche Ausrüstung für unsere Ortsfeuerwehren investiert. Dazu gehören unter anderem neue Tanklöschfahrzeuge für Kirchwehren und Dedensen, Mannschaftstransportfahrzeuge und die Wasserrettung in Lohnde.
Mit dem Feuerwehrkonzept 2030, der Erneuerung des Sirenennetzes und konkreten Maßnahmen beim Hochwasser- und Katastrophenschutz stellen wir Seelze für kommende Herausforderungen besser auf. Denn Sicherheit entsteht nicht erst im Ernstfall. Sie muss vorausschauend geplant und dauerhaft abgesichert werden.


Straßen, Radwege und Infrastruktur angepackt
Viele notwendige Grundlagen für eine systematische Sanierung von Straßen und Kanälen fehlten. Das dauert – deshalb mussten wir hier eine Schippe drauflegen:
Wir haben den Zustand erfasst, Prioritäten festgelegt und für 2026 und 2027 insgesamt 1,25 Millionen Euro für Straßensanierungen bereitgestellt. Der Wiesenweg in Letter wurde als Radverbindung ausgebaut. Gemeinsam mit der Region entwickeln wir Wege entlang des Mittelland- und des Zweigkanals zu sicheren Alltags- und Freizeitverbindungen weiter. Gleichzeitig erneuern wir Kanäle, Pumpwerke und weitere Teile der technischen Infrastruktur Schritt für Schritt.


Eine Stadtverwaltung, die besser funktioniert
Auch hinter den Kulissen hat sich viel verändert. Mit der digitalen Baugenehmigung, der Online-Bauleitplanung und weiteren digitalen Angeboten werden Wege kürzer und Verfahren einfacher.
Im Bürgerbüro gibt es Termine in der Regel innerhalb weniger Tage – in Notfällen auch kurzfristig. Zugleich haben wir Fördermittel konsequent genutzt: Mehr als sieben Millionen Euro konnten zusätzlich für Seelze eingeworben werden. Dieses Geld hilft uns, wichtige Projekte umzusetzen und den städtischen Haushalt zu entlasten.


All das ist während einer Amtszeit gelungen, die von Pandemie, Energiekrise, Inflation, dem Krieg gegen die Ukraine und dem Weihnachtshochwasser geprägt war. Seelze ist auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig geblieben. Darauf können wir gemeinsam stolz sein.